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Armer Hund: Wie erkenne ich, dass mein Hund krank ist?

Es ist ein wirklich trauriger Anlass, weshalb ich diese Zeilen schreibe: Mein Hund ist krank. Er hat keinen Durchfall, kein Fieber und kein Erbrechen, er humpelt nicht, hat weder Gewicht verloren, noch zugelegt, und zeigt auch sonst keine auffälligen Symptome. Aber dennoch bemerkt man, dass irgendetwas nicht stimmt. Manchmal auch zu spät: Das stille Leid der Hunde ist nicht immer leicht zu erkennen.

 

Stummes Leiden

 

Wer denkt, Hunde würden bei Schmerzen winseln oder wimmern, irrt. Denn im Tierreich wird stumm gelitten. Nur bei akutem Schmerz etwa, wenn man einem Hund auf den Schwanz tritt kommt es zu einer Vokalisation. Ansonsten versuchen Hunde, sich ihre Krankheit so wenig wie möglich anmerken zu lassen. Und das macht es manchmal wirklich schwierig, zu erkennen, was das Sorgenfell hat.

 

Anzeichen für Krankheit

 

Bei Bubu hat es mit einer gewissen Interesselosigkeit und Schlappheit begonnen. Lustlos schlappt er auch jetzt auf den Spaziergängen mit, schläft viel, steht seltener auf. Das sind häufig typische Alarmsignale: Lustlosigkeit, Müdigkeit, Dinge, die sonst Spaß machen, werden vermieden. Viele Hunde weichen auch körperlichen Berührungen aus. Manche verweigern die Futteraufnahme. Hat ein Hund Schmerzen, kommt häufig eine ganz charakteristische Schonhaltung hinzu: Runder Rücken, eingezogener Bauch. Auch Schwanz- und Ohrhaltung geben Aufschluss über das Befinden: Die Ohren sind häufig zurückgelegt, der Schwanz hängt oder wird eingezogen. 

 

Plötzliche Verhaltensänderung

 

Auch jede gravierende Verhaltensänderung, die plötzlich von heute auf morgen auftritt, sollte beobachtet werden. Neurologische, hormonelle oder schmerzbedingte Ursachen könnten hier ausschlaggebend sein. Vorsicht ist auch geboten, wenn der Hund ohne erkennbaren Anlass plötzlich aggressives Verhalten gegen Artgenossen oder Menschen zeigt. Ist dies der Fall, muss der Hund immer erst einmal einem Tierarzt vorgestellt werden. Erst wenn medizinische Ursachen zweifelsfrei ausgeschlossen werden können, sollte der Hund einem erfahrenen Hundetrainer vorgestellt werden.

 

Nichts verschleppen

 

Wenn Ihr Hund also nicht mehr frisst, schlapp und abgeschlagen wirkt, berührungsempfindlich ist oder eine plötzliche Verhaltensänderung zeigt, lassen Sie keine wertvolle Zeit verstreichen. Stellen Sie Ihren Hund einem Tierarzt vor. Wenn er nur einen schlechten Tag hatte: Umso besser. Wenn er tatsächlich krank ist, können Sie schnell und effektiv helfen.

 

Inhaberin: Isabel Boergen ♥ Hundetrainerin

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